Deutscher Filmpreis und Deutscher Drehbuchpreis Berlin

Wann:
19. April 2018 – 27. April 2018 ganztägig
2018-04-19T00:00:00+02:00
2018-04-28T00:00:00+02:00
Logo Deutscher Filmpreis © Deutscher Filmpreis / Deutsche Filmakademie e.V.

 

Der Deutsche Filmpreis (früher Bundesfilmpreis), auch Lola oder Lolas genannt, wird seit 1951 verliehen und gilt als die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Der Deutsche Filmpreis wird jährlich im Frühjahr/Sommer vergeben, im Wechsel vom ARD und ZDF ausgestrahlt und von der DFA Produktion GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Deutschen Filmakademie, produziert.

Symbol des Filmpreises ist die Lola-Statuette, die in Gold an die Gewinner der verschiedenen Kategorien vergeben wird. In der Kategorie „Bester Spielfilm“ wird sie zusätzlich in Bronze und Silber vergeben.

Bei der 67. Verleihung des Preises am 28. April 2017 wurde Toni Erdmann von Maren Ade in insgesamt sechs Kategorien ausgezeichnet, u. a. auch als bester Spielfilm mit dem Filmpreis in Gold. 2018 findet die 68. Auflage des Deutschen Filmpreises am 27. April im Palais am Funkturm statt.

Ursprünglich wurde der Preis in einer Reihe von unterschiedlichsten Formen verliehen, darunter der Wanderpreis Goldene Schale für den besten abendfüllenden Spielfilm und Filmbänder in Gold und Silber. Seit 1999 wird als Trophäe eine Statuette in Form einer von einem stilisierten Filmband umhüllten Frauenfigur im Art-Déco-Stil vergeben. In Anlehnung an Marlene Dietrichs Rolle der Lola in Der blaue Engel und an den gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder sowie an Tom Tykwers großen Erfolg Lola rennt trägt diese den Namen Lola.

Die erfolgreichsten Filme

Die beiden Filme mit den meisten Auszeichnungen (je zehn) sind Nachts, wenn der Teufel kam (1958) und die deutsch-österreichische Co-Produktion Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte (2010), gefolgt von Das finstere Tal (2014) mit acht Preisen, Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997), Good Bye, Lenin! (2003) und Das Leben der Anderen (2006) mit jeweils sieben Ehrungen ohne Publikumspreise. Zählt man diese dazu, kommt Goodbye Lenin! auf 9 Preise und Lola rennt (1999) auf 8 Preise.

Die erfolgreichsten Darsteller

Die Schauspielerinnen mit den häufigsten Darsteller-Ehrungen sind Irm Hermann (1970 als Teil eines Schauspielensembles, 1972, 1983), Katja Riemann (1996, 1998, 2005) und Hanna Schygulla (1970 und 1975 als Teil eines Schauspielensembles sowie 1971). Bei den Schauspielern ist Götz George mit vier Auszeichnungen erfolgreich (bester Darsteller 1985, 1992, 1996 sowie bester Nachwuchsdarsteller 1960). Seit der Einführung des offiziellen Nominierungsmodus 1995 ist Meret Beckerdie Schauspielerin mit den häufigsten Nennungen (sechs). Dreimal erfolglos in die Endauswahl gekommen, hält Nadja Uhl den Rekord mit den meisten Nominierungen unter den Schauspielern ohne Sieg. Der Regisseur Christian Petzold ist die am häufigsten genannte Persönlichkeit (sechs Nominierungen), welche die Lola bisher nie erhalten hat.

Begleitende Veranstaltungen 2018

19. bis 25. April im EISZEIT KINO: Screenings der nominierten Filme mit anschließenden Q&As

21. April im HAUS UNGARN: Gespräche, Workshops, Barbecue und Feier

27. April im Palais am Funkturm: Preisverleihung

 

Deutscher Drehbuchpreis

Mit der Verleihung des Deutschen Filmpreises ist auch die Verleihung des Deutschen Drehbuchpreises verbunden. Der Preis wird seit 1988 vom Kulturstaatsminister vergeben.

Jährlich werden bis zu drei unverfilmte Spielfilm-Drehbücher für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Der Preis ist und mit einer Prämie von 10.000 Euro verbunden. Weitere 20.000 Euro können als Förderungshilfe für die Fortentwicklung des Drehbuchs bereitgestellt werden. Die Nominierung für den Preis ist mit 5.000 Euro prämiert.

Der Preis wird ausschließlich an Drehbücher verliehen, mit deren Verfilmung zum Zeitpunkt der Jurysitzung noch nicht begonnen wurde. Drehbücher können nur von den Filmförderungen und dem Verband Deutscher Drehbuchautoren sowie VeDRA und VDB zur Nominierung vorgeschlagen werden.

wikipedia.de, deutscher-filmpreis.de

 

 

 

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