Berlinale (Internationale Filmfestspiele Berlin) und Preis der deutschen Filmkritik

Wann:
15. Februar 2018 – 25. Februar 2018 ganztägig
2018-02-15T00:00:00+01:00
2018-02-26T00:00:00+01:00
Logo Berlinale © ard.de

 

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, sind ein jährlich in Berlin stattfindendes Filmfestival. Sie gelten neben denen von Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals und als eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. 2018 findet die 68. Berlinale statt.

Die im Wettbewerb erfolgreichen Filme werden von einer internationalen Jury mit dem Goldenen und den Silbernen Bären ausgezeichnet. Mehr als 400 Filme werden in verschiedenen Sektionen präsentiert. Mit mehr als 325.000 verkauften Eintrittskarten und etwa 490.000 Kinobesuchern insgesamt (inklusive akkreditierter Fachbesucher) ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt. Rund 16.000 Fachbesucher aus 130 Ländern nehmen an dem Festival teil. Etwa 3.700 Journalisten aus mehr als 80 Ländern berichten über die Zeit der Festspiele. Während der Berlinale findet zeitgleich der European Film Market (EFM) statt. Der EFM gehört zu den international wichtigsten Treffen der Filmindustrie und hat sich zu einem bedeutenden Marktplatz für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten etabliert.

Gegründet wurde die Berlinale im Jahr 1951. Festivaldirektor ist seit 2001 Dieter Kosslick. Seit 2002 sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Sie erhalten eine institutionelle Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Festival gliedert sich in neun Sektionen:

  • Wettbewerb
  • Berlinale Shorts
  • Panorama
  • Forum
  • Generation
  • Perspektive Deutsches Kino
  • Berlinale Special
  • Retrospektive
  • Hommage

sowie eine variierende Anzahl an Sonderveranstaltungen, darunter:

  • Kulinarisches Kino
  • Berlinale Goes Kiez
  • NATIVe
  • Deutsche Reihe (German Cinema)

Der Goldene Bär ist seit 1951 der Große Preis der Berliner Filmfestspiele. Er wird aus den Wettbewerbsfilmen ausgesucht, die sämtlich nur in den zwölf Monaten vor Beginn des Festivals produziert und vorher nicht außerhalb ihres Herkunftslands oder auf anderen Festivals gezeigt worden sein dürfen.

 

Preis der deutschen Filmkritik

Im Rahmen der Berlinale erfolgt auch die Bekanntgabe und die Verleihung des Preises der deutschen Filmkritik. Der Preis ist eine vom Verband der deutschen Filmkritik verliehene Auszeichnung für die besten deutschen Filme, die im vorangehenden Kalenderjahr in den Kinos zu sehen waren. Der Preis der deutschen Filmkritik ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Filmkritikern vergeben wird.Der Preis der deutschen Filmkritik wurde zwischen 1957 und 1968 in wechselnden Kategorien, seit 1969 in den Kategorien Bester Spielfilm und Bester Kurzfilm, seit 1980 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm, seit 1981 in der Kategorie Bester Experimentalfilm, seit 2000 in den Kategorien Bester Darsteller und Beste Darstellerin, seit 2001 in den Kategorien Bestes DrehbuchBeste KameraBeste MusikBester Schnitt und Bestes Spielfilmdebut und seit 2012 in der Kategorie Bester Kinderfilmverliehen. Seit 2006 wird zusätzlich ein Spezialpreis oder Ehrenpreis verliehen.

 

wikipedia.de, berlinale.de

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