Filmemacher Arthur Jafa © Russell Mondy, Flickr

Kongress „Zukunft deutscher Film“: Filmemacher fordern neues Förderkonzept

12.04.2018

Frankfurt/Main – Wie Deutschlandfunk Kultur meldete, haben Teilnehmer des Kongresses „Zukunft deutscher Film“ – der Teil des Lichter Filmfestes in Frankfurt am Main war – eine Entbürokratisierung der deutschen Filmförderung gefordert. Insbesondere die Ko-Finanzierung großer Filmproduktionen durch Fernsehanstalten und die damit einhergehende inhaltliche Einflussnahme sei in Frage gestellt worden. Die 120 Millionen Euro, die die öffentlich-rechtlichen Sender in die Filmförderung fließen lassen, sollten besser in einen zentralen staatlichen Fonds gehen. Dieser könnte dann Filmkunst jenseits des Mainstreams fördern, die auch nicht an eine Fernsehausstrahlung gekoppelt sein müsste, so der Tenor der Kongressdiskussion. Die gegenwärtige Förderpraxis erziele weder herausragende wirtschaftliche noch herausragende künstlerische Erfolge.

Die Nachricht kann hier vollständig nachgehört werden.

 

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