Nominierungsbekanntgabe 2018: Benjamin Herrmann, Meret Becker, Iris Berben, Anne Leppin © Deutsche Filmakademie e.V. | Sascha Radke, deutscher-filmpreis.de

DEUTSCHER FILMPREIS 2018: Die Nominierungen und der Favorit stehen fest

17.3.2018

Der DEUTSCHE FILMPREIS 2018 wird am 27. April verliehen – wie fast immer seit 2006 im Palais am Funkturm in Berlin. Das Erste überträgt die Gala am selben Abend um 22:00 Uhr.

Zwei Lola-Gewinner stehen bereits fest: Der Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Hark Bohm wird am 27. April mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet. Und zum fünften Mal würdigt die DEUTSCHE FILMAKADEMIE mit einem undotierten Preis den „besucherstärksten deutschen Film des Jahres“. Diese Lola geht 2018
an den Autor und Regisseur Bora Dagtekin für FACK JU GÖHTE 3 mit über 6 Millionen Besuchern.

Über die Gewinner der restlichen 16 Preiskategorien entscheiden die rund 1.900 Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE, die auf Grundlage der bekannt gegebenen Nominierungen über die Preisträger abstimmen.

Großer Abräumer könnte „3 Tage in Quiberon“ werden. Bei der Berlinale ging der Film leer aus, beim DEUTSCHEN FILMPREIS jedoch hat das Drama über das Leben von Romy Schneider zehn Nominierungen bekommen.

Der DEUTSCHE FILMPREIS – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die
Verleihung ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH.

 

Nominierungen Deutscher Filmpreis 2018

FÜR DIE PREISKATEGORIEN DES DEUTSCHEN FILMPREISES 2018 SIND
NOMINIERT:

Bester Spielfilm

3 TAGE IN QUIBERON Karsten Stöter / Rohfilm Factory / Regie: Emily Atef

AUS DEM NICHTS Nurhan Şekerci-Porst, Fatih Akin, Herman Weigel / bombero
international / Regie: Fatih Akin

DER HAUPTMANN Frieder Schlaich, Irene von Alberti / Filmgalerie 451 / Regie:
Robert Schwentke

IN DEN GÄNGEN Jochen Laube, Fabian Maubach / Sommerhaus
Filmproduktion / Regie: Thomas Stuber

DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER Miriam Düssel / Akzente Film &
Fernsehproduktion / Regie: Lars Kraume

WESTERN Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade, Valeska Grisebach /
Komplizen Film / Regie: Valeska Grisebach

 

Bester Dokumentarfilm

BEUYS Thomas Kufus / zero one film, TERZ Filmproduktion / Regie: Andres
Veiel

DAS KONGO TRIBUNAL Arne Birkenstock, Olivier Zobrist / Fruitmarket Arts &
Media, Langfilm / Bernard Lang AG / IIPM / Regie: Milo Rau

TASTE OF CEMENT Ansgar Frerich, Eva Kemme, Tobias N. Siebert / BASIS
BERLIN Filmproduktion, Bidayyat for Audiovisual Arts / Regie: Ziad Kalthoum

 

Bester Kinderfilm

AMELIE RENNT Philipp Budweg, Thomas Blieninger, Martin Rattini /
Lieblingsfilm / Regie: Tobias Wiemann

DIE KLEINE HEXE Uli Putz, Jakob Claussen / Claussen + Putz
Filmproduktion GmbH / Regie: Michael Schaerer

 

Bestes Drehbuch

Fatih Akin, Hark Bohm AUS DEM NICHTS

Nicolas Wackerbarth, Hannes Held CASTING

Lars Kraume DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER

 

Beste Regie

Emily Atef 3 TAGE IN QUIBERON

Fatih Akin AUS DEM NICHTS

Valeska Grisebach WESTERN

 

Beste weibliche Hauptrolle

Marie Bäumer 3 TAGE IN QUIBERON

Diane Kruger AUS DEM NICHTS

Kim Riedle BACK FOR GOOD

 

Beste männliche Hauptrolle

Andreas Lust CASTING

Oliver Masucci HERRLICHE ZEITEN

Franz Rogowski IN DEN GÄNGEN

 

Beste weibliche Nebenrolle

Birgit Minichmayr 3 TAGE IN QUIBERON

Corinna Kirchhoff CASTING

Sandra Hüller IN DEN GÄNGEN

 

Beste männliche Nebenrolle

Robert Gwisdek 3 TAGE IN QUIBERON

Charly Hübner 3 TAGE IN QUIBERON

Alexander Fehling DER HAUPTMANN

 

Beste Kamera / Bildgestaltung

Thomas W. Kiennast 3 TAGE IN QUIBERON

Rainer Klausmann AUS DEM NICHTS

Peter Matjasko IN DEN GÄNGEN

Christoph Krauss MANIFESTO

Jens Harant DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER

 

Bester Schnitt

Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer BEUYS

Jan Ruschke ES WAR EINMAL INDIANERLAND

Michał Czarnecki DER HAUPTMANN

 

Bestes Szenenbild

Erwin Prib JUGEND OHNE GOTT

Erwin Prib MANIFESTO

Josef Sanktjohanser ZWEI HERREN IM ANZUG

 

Bestes Kostümbild

Maurizio Millenotti, Gianni Casalnuovo THE HAPPY PRINCE

Bina Daigeler MANIFESTO

Esther Walz DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER

 

Bestes Maskenbild

Ljiljana Müller, Hanna Hackbeil 3 TAGE IN QUIBERON

Morag Ross, Massimo Gattabrusi MANIFESTO

Heike Merker DER MANN AUS DEM EIS

 

Beste Filmmusik

Christoph M. Kaiser, Julian Maas 3 TAGE IN QUIBERON

Ulrich Reuter, Damian Scholl BEUYS

Martin Todsharow DER HAUPTMANN

Ali N. Askin TEHERAN TABU

 

Beste Tongestaltung

Joern Martens, Martin Steyer, Kai Tebbel 3 TAGE IN QUIBERON

Eric Devulder, André Bendocchi-Alves, Martin Steyer DER HAUPTMANN

Thomas Neumann, Marc Parisotto, Gregor Bonse DER MANN AUS DEM EIS

 

 

Folgende Preisträger stehen bereits fest:

Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises

Hark Bohm

 

Besucherstärkster Film

Bora Dagtekin FACK JU GÖHTE 3

 

www.deutsche-filmakademie.de

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