Filmplakat "Rote Sonne" © Alpha Film, Videobuster

Rote Sonne (68er-Groteske, D 1970)

Thomas trampt von Hamburg nach München. Dort trifft er im Nachtclub „Take Five“ seine Ex-Freundin Peggy. Thomas hat noch kein Bett für die Nacht, und Peggy findet Thomas noch immer sympathisch. So nimmt sie ihn nach Feierabend – die Sonne geht gerade auf – mit nach Hause. Die Mitbewohnerinnen ihrer aus vier Frauen bestehenden Wohngemeinschaft sind jedoch nicht erfreut, als sie merken, dass Thomas sich bei Peggy einnistet. Der Grund ist, dass die vier jeden neuen Lover, den eine von ihnen nach Hause mitbringt, bereits nach wenigen Tagen gemeinsam (oder auch in Eigenregie) umbringen, weil sie sich gegenseitig aus Hass gegenüber der Männerwelt geschworen haben, dass keine von ihnen sich je ernsthaft in einen Mann verlieben darf. Peggy wird von ihren Freundinnen an diese makabre Abmachung erinnert und versucht daraufhin, Thomas aus der Wohnung zu bringen und ihn woanders einzuquartieren, doch Thomas taucht wieder in der WG auf. Zur gleichen Zeit führen die vier Frauen in Vorbereitung eines geplanten Bombenanschlags, mit dem sie öffentlich auf sich aufmerksam machen bzw. eine Art „Revolution“ beginnen wollen, in einer ländlichen Gegend eine erfolgreiche Testsprengung durch. Unterdessen beginnt eine der vier Freundinnen, an ihrer gemeinsamen Männermord-Abmachung zu zweifeln und schenkt Thomas reinen Wein ein…

 


watchbox.de, wikipedia.de

 

 

Besetzung und Stab

Marquard Bohm: Thomas
Uschi Obermaier: Peggy
Sylvia Kekulé: Sylvie
Gaby Go: Isolde
Diana Körner: Christine
Henry van Lyck: Lohmann
Hark Bohm: linker Student

Regie: Rudolf Thome
Drehbuch: Max Zihlmann
Produktion: Heinz Angermeyer
Musik: Remo Giazotto
Kamera: Bernd Fiedler