Image "Stromberg" © ProSieben Television GmbH

Stromberg – Die Putzfrau (TV-Comedy-Serie, St. 2, Ep. 8, D 2006)

In der zweiten Staffel brechen für Bernd Stromberg harte Zeiten an: Die bisher getrennten Abteilungen der CAPITOL, Schadensregulierung A-L und M-Z, werden zusammengelegt. Stromberg wird zum stellvertretenden Abteilungsleiter degradiert. Er hat sich, zumindest nach Außen, mit der Situation arrangiert. Gut, er ist nicht Gesamtleiter geworden, aber inoffiziell führt er natürlich den Laden. Er ist schließlich der Einzige, der weiß, wie das Tagesgeschäft läuft. Früher oder später werden die da oben das auch mitkriegen. Innerlich hat ihn die ganze Geschichte schon ins Wanken gebracht. Das führt zu einer ausgewachsenen Midlife-Crisis. Stromberg stellt sein ganzes Leben in Frage: Sollte da wirklich nicht noch was anderes kommen, als dieses Büro, diese Kollegen, diese, seine Frau? Nachdem Herr Turculu einen neuen Job in einer anderen Stadt angetreten und Frau Berkel die Verantwortung für die Abteilung Schadensregulierung abgegeben hat, ist Timo Becker der neue Chef der zusammengelegten Abteilung. Er ist etwas jünger als Stromberg, smart, ganz gut aussehend, den Frauen gegenüber auch mal auf einen Flirt eingestellt. Aber er ist eben auch kein Showtyp, kein Schaumschläger und kein Wichtigtuer, sondern schlicht der richtige Mann am richtigen Platz. Becker ist das, was Stromberg eigentlich gern wäre. Für Berthold „Ernie“ Heisterkamp läuft es richtig gut. Becker scheint ihm wohl gesonnen und ein Vorschlag bringt ihn plötzlich auf einen ganz ungeahnten Weg: Er könnte befördert werden, zumal Becker in ihm nicht nur den Trottel vom Dienst sieht, sondern auch durchaus Potenzial. Mit Ernie bekommt Stromberg also noch zusätzlich Konkurrenz. Durch seinen Aufruf am Ende der ersten Staffel, findet sich sogar eine Frau, die wirklich echtes Interesse an Ernie bekundet. Sie lässt ihn tatsächlich mit dem Gedanken spielen, bei seiner Mutter auszuziehen. Ernie schwebt auf Wolke sieben, ist zum ersten Mal wieder richtig verliebt… Auch für Ulf Steinke hat sich einiges verändert. Die Beziehung zu Tanja hält. Langsam aber sicher hat sich dadurch auch sein Alltag verändert. Weniger Zeit für die Jungs, mehr Abende zu zweit vor dem Fernseher. So ganz allmählich steht die Frage im Raum, wie das denn mit den beiden weitergehen soll. Soll man zusammenziehen? Heiraten? Kinder? Und möchte Ulf wirklich Sachbearbeiter bleiben? Eine Beziehung am Arbeitsplatz ist um einiges komplizierter, als Ulf es sich vorgestellt hat… Tanja Seifert geht einerseits davon aus, dass sie sich ihren Ulf schon hinbiegen wird. Andererseits hat Tanja auch keine Lust mehr auf Spielchen. So ganz langsam fängt sie an nachzudenken, ob es nicht auch für sie so langsam mal an der Zeit wäre, sich fest zu binden. Oder wenn nicht, wozu soll man da noch zusammenbleiben… Nach dem Rauswurf durch Stromberg hat der Betriebsrat Erika Burstedt geraten, mit ihrem Fall vor das Arbeitsgericht zu gehen. Den Gütetermin lässt Stromberg aber platzen: Er beleidigt nacheinander Erika, Erikas Anwälte und den Richter, so dass tatsächlich das Gericht entscheiden muss. Ihre Kündigung war nicht rechtens, so dass Erika ihren alten Arbeitsplatz wiederbekommt. Sie hat sich aber fest vorgenommen, es Stromberg, in welcher Form auch immer, heimzuzahlen. Trotzdem lässt sie sich ihre Feierlaune nicht vermiesen…

 

 

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