DeutscherFilm.info ist die Infoseite zum deutschen Film. Ob News, Veranstaltungs- und Filmtipps, Hintergründe oder vertiefende Themen zu Theorie und Geschichte - wir informieren umfassend zu verschiedensten Aspekten des deutschen Films.

Mehr über uns

Aktuelles

CANNES 2018: Kein deutscher Film im Rennen um die Goldene Palme

13.04.2018 Die Festivalleitung von Cannes hat die Liste mit den 18 Anwärtern auf die Goldene Palme vorgestellt. Ein deutscher Film ist nicht vertreten. Dafür wird Regisseur Wim Wenders außerhalb des Wettbewerbs seinen Dokumentarfilm „Pope Francis. A man of his word“ zeigen. Außerdem wird Ulrich Köhlers Film „In My Room“ in der Nebenreihe „Un Certain Regard“ zu sehen sein. Mit […]

Kongress „Zukunft deutscher Film“: Filmemacher fordern neues Förderkonzept

12.04.2018 Frankfurt/Main – Wie Deutschlandfunk Kultur meldete, haben Teilnehmer des Kongresses „Zukunft deutscher Film“ – der Teil des Lichter Filmfestes in Frankfurt am Main war – eine Entbürokratisierung der deutschen Filmförderung gefordert. Insbesondere die Ko-Finanzierung großer Filmproduktionen durch Fernsehanstalten und die damit einhergehende inhaltliche Einflussnahme sei in Frage gestellt worden. Die 120 Millionen Euro, die […]

Wild (Spielfilm, D 2016) # bis 04.05.2018 im Stream

Ania, Büroangestellte und Mauerblümchen, führt ein eintöniges und zurückgezogenes Leben. Dieses nimmt jedoch eine erstaunliche Wendung, als sie eines Tages auf dem Weg zur Arbeit einen Wolf sieht … Für „Wild“, eine Liebesgeschichte von animalischer Radikalität, erhielt Regisseurin Nicolette Krebitz 2016 den Günter Rohrbach Filmpreis und den Bayerischen Filmpreis.   Quelle: arte.tv Auf dem Weg […]

Veranstaltungen

Apr
18
Mi
goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films Wiesbaden
Apr 18 – Apr 24 ganztägig

 

Festival-Logo © Unbekannt, deutsches-filminstitut.de

 

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films findet jährlich in Wiesbaden statt. Das Filmfestival wurde 2001 vom Deutschen Filminstitut gegründet.

 

Seit der Gründung hat sich goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films fest als internationale Bühne für den Austausch zwischen der Filmkultur von Ost und West etabliert. Das Festival empfängt jährlich rund 180 Gäste, darunter Regisseure und Schauspieler wie Krzysztof Zanussi, Jiří Menzel, István Szabó, Hanna Schygulla, Béla Tarr, Jerzy Stuhr, Kira Muratova, Martin Šulík, Otar Iosseliani, Franziska Petri und Julia Jentsch.

Sektionen:

Wettbewerb

Im goEast-Wettbewerb konkurrieren zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme der letzten beiden Herstellungsjahre um hochdotierte Preise. Es sind reine mittel- und osteuropäische Produktionen oder Koproduktionen mit maßgeblicher Beteiligung aus diesen Ländern.

Symposium

(Film-)Wissenschaftler und Historiker, Filmexperten und Filmschaffende beleuchten Themen mit gesellschaftlicher Relevanz und kontextualisieren künstlerische Strömungen. Die interdisziplinäre Debatte ästhetischer und theoretischer Sichtweisen ist in dieser Sektion von zentraler Bedeutung. Eine eigens kuratierte Filmreihe begleitet die Vorträge und Diskussionen, die allen Interessierten offenstehen.

Nachwuchsförderung

Die festivaleigene Nachwuchsförderung präsentiert sich seit 2014 unter einem neuen Namen und setzt neue Schwerpunkte. Das East-West Talent Lab konzentriert sich weiterhin auf die Vernetzung junger Filmschaffender, Künstler und Filmstudenten aus den mittel- und osteuropäischen Ländern und Deutschland.

Außerdem gibt es die Sektionen Hommage/Porträt, Beyond Belonging, Highlights und Specials.

 

filmfestival-goeast.de

Apr
19
Do
Deutscher Filmpreis und Deutscher Drehbuchpreis Berlin
Apr 19 – Apr 27 ganztägig
Logo Deutscher Filmpreis © Deutscher Filmpreis / Deutsche Filmakademie e.V.

 

Der Deutsche Filmpreis (früher Bundesfilmpreis), auch Lola oder Lolas genannt, wird seit 1951 verliehen und gilt als die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Der Deutsche Filmpreis wird jährlich im Frühjahr/Sommer vergeben, im Wechsel vom ARD und ZDF ausgestrahlt und von der DFA Produktion GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Deutschen Filmakademie, produziert.

Symbol des Filmpreises ist die Lola-Statuette, die in Gold an die Gewinner der verschiedenen Kategorien vergeben wird. In der Kategorie „Bester Spielfilm“ wird sie zusätzlich in Bronze und Silber vergeben.

Bei der 67. Verleihung des Preises am 28. April 2017 wurde Toni Erdmann von Maren Ade in insgesamt sechs Kategorien ausgezeichnet, u. a. auch als bester Spielfilm mit dem Filmpreis in Gold. 2018 findet die 68. Auflage des Deutschen Filmpreises am 27. April im Palais am Funkturm statt.

Ursprünglich wurde der Preis in einer Reihe von unterschiedlichsten Formen verliehen, darunter der Wanderpreis Goldene Schale für den besten abendfüllenden Spielfilm und Filmbänder in Gold und Silber. Seit 1999 wird als Trophäe eine Statuette in Form einer von einem stilisierten Filmband umhüllten Frauenfigur im Art-Déco-Stil vergeben. In Anlehnung an Marlene Dietrichs Rolle der Lola in Der blaue Engel und an den gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder sowie an Tom Tykwers großen Erfolg Lola rennt trägt diese den Namen Lola.

Die erfolgreichsten Filme

Die beiden Filme mit den meisten Auszeichnungen (je zehn) sind Nachts, wenn der Teufel kam (1958) und die deutsch-österreichische Co-Produktion Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte (2010), gefolgt von Das finstere Tal (2014) mit acht Preisen, Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997), Good Bye, Lenin! (2003) und Das Leben der Anderen (2006) mit jeweils sieben Ehrungen ohne Publikumspreise. Zählt man diese dazu, kommt Goodbye Lenin! auf 9 Preise und Lola rennt (1999) auf 8 Preise.

Die erfolgreichsten Darsteller

Die Schauspielerinnen mit den häufigsten Darsteller-Ehrungen sind Irm Hermann (1970 als Teil eines Schauspielensembles, 1972, 1983), Katja Riemann (1996, 1998, 2005) und Hanna Schygulla (1970 und 1975 als Teil eines Schauspielensembles sowie 1971). Bei den Schauspielern ist Götz George mit vier Auszeichnungen erfolgreich (bester Darsteller 1985, 1992, 1996 sowie bester Nachwuchsdarsteller 1960). Seit der Einführung des offiziellen Nominierungsmodus 1995 ist Meret Beckerdie Schauspielerin mit den häufigsten Nennungen (sechs). Dreimal erfolglos in die Endauswahl gekommen, hält Nadja Uhl den Rekord mit den meisten Nominierungen unter den Schauspielern ohne Sieg. Der Regisseur Christian Petzold ist die am häufigsten genannte Persönlichkeit (sechs Nominierungen), welche die Lola bisher nie erhalten hat.

Begleitende Veranstaltungen 2018

19. bis 25. April im EISZEIT KINO: Screenings der nominierten Filme mit anschließenden Q&As

21. April im HAUS UNGARN: Gespräche, Workshops, Barbecue und Feier

27. April im Palais am Funkturm: Preisverleihung

 

Deutscher Drehbuchpreis

Mit der Verleihung des Deutschen Filmpreises ist auch die Verleihung des Deutschen Drehbuchpreises verbunden. Der Preis wird seit 1988 vom Kulturstaatsminister vergeben.

Jährlich werden bis zu drei unverfilmte Spielfilm-Drehbücher für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Der Preis ist und mit einer Prämie von 10.000 Euro verbunden. Weitere 20.000 Euro können als Förderungshilfe für die Fortentwicklung des Drehbuchs bereitgestellt werden. Die Nominierung für den Preis ist mit 5.000 Euro prämiert.

Der Preis wird ausschließlich an Drehbücher verliehen, mit deren Verfilmung zum Zeitpunkt der Jurysitzung noch nicht begonnen wurde. Drehbücher können nur von den Filmförderungen und dem Verband Deutscher Drehbuchautoren sowie VeDRA und VDB zur Nominierung vorgeschlagen werden.

wikipedia.de, deutscher-filmpreis.de

 

 

 

Apr
24
Di
Trickfilmfestival Stuttgart
Apr 24 – Apr 29 ganztägig
Festival-Logo © Unbekannt, via Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

 

 

Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart – Festival of Animated Film (ITFS) ist ein seit 1982 stattfindendes Festival für Animationsfilme. Es ist die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland und eine der größten weltweit. Das ITFS wird von der Stuttgarter Film- und Medienfestival gGmbH organisiert, künstlerischer Leiter ist Ulrich Wegenast, kaufmännisch-organisatorischer Leiter ist Dittmar Lumpp. Das Festival startete im Zweijahresrhythmus, 2005 wurde aufgrund höherer Förderungsmittel beschlossen, das Festival jährlich zu organisieren.

Die Spanne reicht von klassischen Cartoons über künstlerische Trickfilme bis hin zu abendfüllenden 3D-Computeranimations-Spielfilmen sowie Echtzeit- und Flashanimationen. Im Rahmen der Nachwuchsförderung, die einen bedeutenden Eckpfeiler des Festivals darstellt, ist ein Wettbewerb für Studenten ausgeschrieben. Somit stammen viele der vorgeführten Filme von Film- und Kunsthochschulen.

Während des Festivals findet der „Animation Production Day“ als Businessplattform für die internationale Animationsindustrie statt. Zudem arbeitet das ITFS eng mit der FMX, der Conference on Animation, Effects, Games and Interactive Media zusammen, Europas größter Fachveranstaltung für Animation, Effekte, Games und Transmedia.

Wettbewerbe

  • Internationaler Wettbewerb: Hier werden künstlerisch herausragende Animationskurzfilme gezeigt.
  • Young Animation: Studenten internationaler Film- und Kunsthochschulen präsentieren ihre Arbeiten.
  • Tricks for Kids: Wettbewerb für anspruchsvolle Kindertrickfilme und Serien für Kinder. Begleitet von Live-Programmen und Mitmach-Aktionen.
  • AniMovie: Publikumspreis. Unterhaltsame und unkonventionelle internationale Animations-Langfilme stehen zur Auswahl.

Daneben gibt es verschiedene Preise wie den Deutschen Animationsdrehbuchpreis als Preis für das beste deutschsprachige Drehbuch für einen Animationslangfilm.

 

wikipedia.org, tfs.de

 

       

Alle Veranstaltungen